Was ist Traumaberatung?

Ein Trauma kann zum Beispiel entstehen nach:

  • sexuellen Übergriffen, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen,
  • Vernachlässigung in der Kindheit,
  • Unfällen,
  • einer plötzlichen schweren Erkrankung (z.B. einer Krebsdiagnose),
  • dem plötzlichen Verlust eines Partners oder eines Kindes.

Die Folgen können sich oft erst Jahre später zeigen, denn die Schutzfunktion unseres Körpers kann das Geschehen vorübergehend verdrängen.

Diese Fragen höre ich häufig von Betroffenen und Angehörigen:

  • Warum kommt das alles erst jetzt – nach so vielen Jahren?
  • Warum hat mein Leben bisher gut funktioniert und auf einmal nicht mehr?

In der Traumaberatung geht es um Stabilisierung und Ressourcenarbeit. Dazu gehört, die Entstehung eines Traumas zu verstehen und zu erfahren, warum der Körper auf bestimmte Weise reagiert.

Sie bekommen einen sicheren Raum für all die Fragen, die Sie beschäftigen, und lernen stabilisierende Übungen kennen – für Wege aus dem Traumastrudel und zurück zu festem Boden unter den Füßen.